Du bist hier im "Fragepedia" des "Theatro Harlecchino" gelandet.
Sieh dich ruhig um, aber lass die Fragen bitte stehen,
sonst fühlen sich die Antworten so alleine ;-)
FAQ = frequently asked question = am häufigsten gestellte Fragen
Persönlich
Inhaltlich
Zeitlich
Verbindlich
Entgeltlich
Sonstiges
1. Eignung: Passe ich zur Gruppe?
An welche Personen richtet sich die Gruppe?
Die Gruppe richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren.
Dein Beruf, Einkommen, Geschlecht, Religion, ethnische Herkunft etc. spielen keine Rolle. Jede/r kann die Gruppe auf eine andere Weise bereichern. Komm zu uns und mach uns bunt(er)!
Die Gruppe ist nicht nur, aber besonders auch für Menschen gedacht, die bisher noch nie auf einer Bühne standen. Wichtig sind: dein Interesse am Theater und die grundsätzliche Bereitschaft, sich auf Übungen und gemeinsames Spielen einzulassen.
Auch TeilnehmerInnen mit Vorerfahrung sind willkommen. Viele Inhalte lassen sich individuell an deinen Erfahrungsgrad „Theater“ anpassen. Komm vorbei und zeige dein Können!
Ich bin eher Fraktion: "graues Mäuschen". Darf ich trotzdem kommen?
Selbstverständlich!
Ich als Theaterpädagogin selbst hatte die Erfahrung erleben dürfen, dass Theater mich in meinem Selbstbewusstsein stark machte und ich Stück für Stück mich und meine eigenen Ideen zeigen und auf die Bühne bringen konnte. Niemand wird sofort alleine auf die Bühne geschickt, noch muss eine Rolle gespielt werden, die er nicht möchte. Ganz im Gegenteil werden die Rollen selbst geschrieben, es gibt kein vorgefertigtes Drehbuch, doch dazu später mehr.
Meine Übungen bereiten dich auf die Bühne vor, helfen dein Selbstbewusstsein zu stärken, schulen Ausdruck, Wahrnehmung, Bewegung mit und in der Gruppe, fördern Stimme und Kreativität.
Mit Improvisation, Witz und Spaß nähern wir uns einer Bühne – irgendwann stellen meine KursteilnehmerInnen dann fest: Vieles geht leichter, als zuvor gedacht!
Welche Fähigkeiten muss ich mitbringen?
Keine.
Du musst weder künstlerisch kreatives Können aus deinen Fingern saugen noch am lautesten „Brüllen“ oder dir spontane Ideen auf Fingerschnipsen aus deinem "nicht vorhandenen Zauberhut" zaubern ;-) Sei einfach du selbst. Es gibt TeilnehmerInnen die Können es kaum erwarten, loszuspielen, stürzen sich in Improvisationen während andere erstmal stille Beobachter sind, sich vorsichtig an Übungen herantasten. Egal wer du bist und was du kannst – gemeinsam in der Gruppe entstehen immer noch die besten Ideen.
Lass dich mitreißen von unserer Energie!
Sind körperliche Einschränkungen ein Hinderniss und wie stehts
um Barrierefreiheit?
Körperliche Einschränkungen sind in aller Regel kein Hindernis.
So wie du bist, bist du und wir freuen uns auf dich! Falls du dir dennoch unsicher bist, sprich mich gerne vor Kursbeginn an oder schreibe mir eine Mail – dann können wir sehen, was sich umsetzen lässt, auf was ich Rücksicht nehmen soll und wie du dich in der Gruppe wohlfühlen kannst. Denn Übungen und Einheiten sollen sich an meine Zielgruppe anpassen, nicht umgekehrt ;-)
Der Kursraum ist ebenerdig und somit barrierefrei zugänglich.
Geht Theater auch mit geistiger oder kognitiver Beeinträchtigung?
Auch hier gilt: grundsätzlich ja.
Viele Methoden, Übungen, Warm Ups etc. lassen sich abwandeln, wenn ich weiß, worauf ich achten soll. Von dir benötigt es nur eine aktive Teilnahme und ein zurechtfinden im Kursablauf. Nimm einfach vor der Anmeldung Kontakt zu mir auf, damit wir besprechen können ob diese Theatergruppe das passende für dich ist und was ich bei der Kursgestaltung beachten sollte.
2. Erwartungen: Was kommt in der Gruppe auf mich zu?
Warum ein Jahreskurs?
Im Theater ist Vertrauen wichtig: Vertrauen an die Spielleitung, Vertrauen in der Gruppe, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dieses Aufzubauen braucht Zeit und findet sich nicht nach 2 bis 3 Terminen ein. Zudem bauen die theaterpädagogischen Einheiten schrittweise aufeinander auf, bevor sie an die Bühne heranführen. Die Gruppe, als Jahreskurs angelegt, ermöglicht es länger an Figuren, Szenen und Projekten zu arbeiten - durch das Zusammenspiel dieser entsteht auf der Bühne eine besondere Gruppendynamik.
Was geschieht in einem Jahreskurs?
Kennenlernen von Theater- und Gruppenarbeit stehen zu Beginn im Vordergrund, sowie Körper-, Raum- und Stimmarbeit. Meine Aufgabe als Theaterpädagogin ist es dich und die Gruppe z.B. für ästhetische, theatrale, dramaturgische Ziele vorzubereiten, die sich die Gruppe im Laufe der Zeit setzt. Improvisation, Raumlauf, szenisches Spiel, Figurenentwicklung sind nur Ansätze von möglichen Inhalten eines Jahreskurs.
In jedem Fall steht zu Beginn eines solchen Kurses noch kein Stück fest, da sich Thema, Rollen, Szenen und letztendlich das Drehbuch aus dem individuellen kreativen Gruppenprozess ergeben.
Ist das ein Schauspielkurs?
Ein Schauspielkurs im klassischen Sinne, dass Schauspieler professionell ausgebildet werden, ist dieser Kurs nicht.
Dennoch beschäftigt sich Theaterpädagogik und demnach auch der Jahreskurs mit dem Bereich „Theater“, weshalb Stimme, Körper-, Rollen- & Szenenarbeit, Improvisation etc. wichtige Bestandteile sind. Aber nicht nur „Theater“ findet Anwendung, sondern auch der Bereich der Pädagogik wirkt sich aus: TeilnehmerInnen über Übungen ans Theater heranzuführen, soziale Integration über Gruppenprozesse, Selbstbewusstseinsstärkung, Förderung eigener Ideenweiterentwicklung, Bewusstsein für Ästhetik schaffen usw. – das sind Ziele theaterpädagogischen Arbeitens.
Verwendest du vorgefertigte Drehbücher?
Nein, auf gar keinen Fall!
Theaterpädagogik lebt von der eigenen Stückentwicklung fernab von Drehbuchvorlagen aus dem Internet. Mich persönlich interessieren deine kreativen Ideen, die Entwicklung eigener Figuren, Szenen, Texte aus der Theatergruppe heraus durch Improvisation, Materialrecherche und -sammlung, Herstellung szenischer Bilder usw.
Welche theaterpädagogischen Methoden werden verwendet?
Je nach Gruppenprozess können folgende Methoden zum Tragen kommen:
Körper- und Bewegungsarbeit
Stimm- und Sprachübungen
Raumlauf
Improvisation
Rollenspiel
Rolleninterviews
Figurenentwicklung
Drehbuchentwicklung
Performanceelemente
Dramaturgie
Versch. Theaterformen: z.B. Collage, Dokumentarisch, Biografisch, Episch…
uvm.
Nicht alle Methoden finden bei jedem Termin statt, sondern je nach Gruppenprozess individuell und dem Fortschritt der Theaterarbeit angemessen. So ist z.B. die Wahl der „Theaterform“ eher zu treffen, wenn die Gruppe sich Richtung Stückentwicklung bewegt.
Dies kommt auf das jeweilige Theaterprojekt an. Zunächst liegt der Fokus darauf, euch miteinander vertraut zu machen, sowie mit der Theaterarbeit. Irgendwann im Laufe des Prozesses fällt dann eine Gruppenentscheidung zur Form eines Produktes, dies kann eine Aufführung beinhalten. Ob automatisch daraus ein „Text lernen“ für dich entsteht, wird gemeinsam mit dir entschieden. Wie viel oder wenig traust du dir zu, ist das „Stück“ pantomimisch ohne Text oder nur mit Performanceelementen oder eben doch klassisch einer Storyline folgend? – Die Frage kann also erst im Laufe des Prozesses mit dir beantwortet werden.
Zusätzliche Vorbereitungszeit außerhalb des Kurses?
Prinzipiell sind die Kurstermine so angelegt, dass du nichts vorbereiten musst.
Je nachdem ob du an einem Termin krank bist, kann es sein, dass ich dich bitte eine Stimm- oder Sprachübung (wenn dies in der Gruppe ansteht und/oder individuell gerade bei dir anfällt) entspannt daheim nachzuholen, dies ist ein Aufwand von max. 5 bis 10min. Falls eine Aufführung im Raum steht und wir zusammen in der Gruppe merken, dass es hier oder da einen extra Probetermin erfordert, so stimmen wir uns terminlich ab.
Solltest du einen Lerntext haben, so kann es auch sein, dass ich ab und an im Kurs darauf hinweise, sich den Text vorm Schlafen gehen anzuschauen oder je nach deiner persönlichen Merkfähigkeit 30 Minuten bis 1 Stunde Lernaufwand pro Woche außerhalb des Kurses einzuplanen – sollte die Gruppe vor einer Aufführung stehen.
Im Normalfall ist aber auch Lernzeit für mögliche Texte im Kurs selbst eingeplant – also keine Angst über zusätzlichen Aufwand. Wer im Kurs aktiv und konzentriert teilnehmen kann, muss kaum zusätzliche Zeit einplanen und geschieht, falls doch, immer in individueller Absprache.
Was ist dir als Theaterpädagogin wichtig?
Mir ist in der Gruppe vor Allem ein gutes Miteinander wichtig. Solltest du mal etwas auf dem Herzen haben, dich etwas belasten, dann scheue nicht, mich anzusprechen – eine Lösung finden wir immer – Schweigen jedoch ist die schlechteste aller Lösungen. Des Weiteren solltest du Spaß und Spielfreude am Theater haben, was einen respektvollen Umgang, eine gewisse Verlässlichkeit und Bereitschaft, sich auf Übungen einzulassen, voraussetzt.
Gibt es am Ende des Jahreskurses eine Aufführung?
Nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“ ist natürlich eine Abschlusspräsentation/Aufführung der Theaterarbeit die Kirsche auf einer Sahnetorte, die Lorbeeren einer kreativen, konzentrierten Arbeit.
Allerdings definitiv nicht das Ziel, das zu Beginn meiner Kurse beschlossen wird, sondern im Laufe des Kurses eine Gruppenentscheidung ist. Vorrangig stehen theatral unterschiedliche Interessen der TeilnehmerInnen zu verarbeiten, euch in Körper, Stimme, Sprache, Ausdruck zu schulen und gemeinsam mit der Gruppe sozial und theatral zu wachsen. Einzelne szenische Elemente, kleine Gruppenarbeiten etc. können dann Stück für Stück zu einem Produkt zusammenwachsen.
Ob also eine Aufführung oder eine andere Art der Schlusspräsentation der Gruppe stattfindet, wird zusammen entschieden. Dabei werden die Wünsche der Einzelnen auch berücksichtigt, sodass sich Jede/r in der Entscheidung wiederfindet.
Muss ich bei einer Aufführung teilnehmen?
Meine Oma sagte immer: „Müssen musst du gar nichts, außer sterben.“ – Da hat sie im Prinzip auch recht.
Natürlich wäre es mir als Theaterpädagogin ein Anliegen, wenn ich deine Widerstände abbauen kann, aus welchen Gründen auch immer du letztendlich nicht auf die Bühne gehen oder bei einer Aufführung mitwirken willst.
Eine Aufführung am Ende des Kurses oder als Zwischenziel kann den Zusammenhalt in der Gruppe stärken, einzelne Fähigkeiten verfeinern und vor allem das Selbstbewusstsein unterstützen. Wenn du jedoch dich absolut nicht für eine Aufführung begeistern kannst, sprich dies möglichst früh an, sodass dies bei Rollen-, Text-, oder Aufgabenverteilung berücksichtigt werden kann und wir noch einen angemessenen Platz für dich finden. Auch ein/e TheaterpädagogeIn braucht helfende Hände abseits einer Bühne ;-)
Soll ich Kostüme, Requisiten oder Sonstiges für die Gruppe selbst
mitbringen?
Je nach dem welche Aufführung oder Projekt die Gruppe durchführen möchte, welches Thema sich herauskristallisiert, wird manchmal mehr Requisite oder Kostüm benötigt als bei anderen Themen.
Generell sind Kostüme, Requisiten und sonstige Materialien im Kurspreis nicht abgedeckt.
Du musst jedoch deine Materialien nicht zwingend selbst beschaffen. Einen kleinen Kostümfundus als Theaterpädagogin habe ich bereits angelegt, möglicherweise hast du sogar selbst bereits Kleidung im Kleiderschrank die geeignet ist für deine Rolle. Die Gruppe hilft sich untereinander aus, sowohl mit Kostümen als auch Requisiten, sodass sich keiner in unnötige Unkosten stürzen muss.
Sollte mal doch etwas „Außergewöhnliches“ benötigt werden, so wird dies rechtzeitig innerhalb der Gruppe abgesprochen und Beschaffungsmöglichkeiten z.B. über Spenden oder Kooperationspartnern ausgelotet.
Werden Fotos oder Videos von mir gemacht?
Zu Beginn des Jahreskurs wird ein Formular verteilt, welches auf Fotos und Videoaufnahmen aufmerksam macht und die Nutzung jener genau erläutert. Entsprechend kannst du dein Einverständnis dafür geben, falls Fotos und Videos von dir gemacht werden dürfen, wo und wo sie nicht verwendet werden sollen oder aber ein Veto in jeglicher Verwendung erheben.
Die entsprechende Einwilligung des Datenschutzes wird dir als Kopie ausgehändigt, sodass du deine Verwendungszusage nachlesen kannst. Es entsteht dir kein Nachteil, noch wirkt es sich auf deine Kursteilnahme aus, wenn du jeglicher Veröffentlichung deiner Person über Fotos und Videos untersagst.
3. Zeitpunkt - Verortung: Von Anfang bis Ende?
Wann startet die Gruppe?
Der Beginn ist, je nach Teilnehmerzahl, auf Januar 2027 festgelegt .
Der erste reguläre Termin wird noch bekannt gegeben
Dich und gute Laune ist schonmal ein Anfang: Hauptsache aber dich!
Die gute Laune erschaffen dann wir ;-)
Natürlich nicht zu vergessen bequeme Kleidung und Schuhe, Jogginghose erlaubt, „Wohlfühllook“ – da wir im Theater viel mit dem Körper arbeiten erleichtert uns bequeme Kleidung unsere Proben. Trinken nicht vergessen und ein paar Stifte sowie einen Block.
Solltest du mal etwas Anderes mitnehmen müssen, so teile ich dies einen Kurstermin vorher mit.
Gibt es Kurspausen während des Jahres?
Ja, die Kurspausen gelten an den bayerischen Schulferien sowie an gesetzlichen Feiertagen.
Für diese Zeit wird keine Kursgebühr berechnet.
Ausnahmen bestehen, wenn für eine Aufführung hingearbeitet wird und extra Zeit eingeplant werden muss oder ein Termin von meiner Seite aus krankheitsbedingt ausfällt. Dann wird versucht einen Ersatztermin oder Zusatztermin zu finden, der nach Einverständnis des Großteils der Gruppe, auch mal auf einen Ferientag fallen kann.
Hilfe?! - Was sollt ich tun, wenn ich erkrankt bin oder einen Termin
nicht wahrnehmen kann?
In aller Regel…erstmal zum Arzt gehen?
Aber mal so ganz ernsthaft: Generell ist es nicht tragisch, wenn du erkrankst oder aus anderen wichtigen Gründen am Kurs nicht teilnehmen kannst. Bitte gib mir jedoch zum frühestmöglichen Zeitpunkt Bescheid, damit ich deine Abwesenheit in meinen Kurseinheiten berücksichtigen kann. Versäumte Termininhalte können nicht nachgeholt werden, eine Berechnung der Kursgebühr findet für diesen Tag nicht statt.
Allerdings gebe ich zu bedenken, dass bei einer Zunahme der Krankheitsquote innerhalb der Gruppe einzelne Termine abgesagt werden müssen, falls die Teilnehmeranzahl zu gering ist. Ob und in welcher Form eine Nachholung dieser Termine stattfindet wird innerhalb der Gruppe besprochen.
Zudem ist jede/r einzelne TeilnehmerIn ein wichtiges Bindeglied im Hinblick auf eine Aufführung oder ein anderweitig entstehendes Produkt der Gruppe. Je näher einem Ergebnis gekommen wird, desto mehr zählt die Gruppe auf deine regelmäßige Teilnahme – also bleibe der Gruppe fair und plane nicht regelmäßig Terminausfälle an Kurstagen ein. Sie sollen die Ausnahme bleiben – so fair, wie ich keine laufenden Kursgebühren in Rechnung stelle bei Krankheitsfällen.
Terminausfall seitens der Leitung - und jetzt?
Auch TheaterpädagogInnen können mal krank werden oder wichtige Termine auf den Kurstag fallen. Auch dies bleibt bei mir in der Regel die Ausnahme. Sollte der Fall eintreten: Wir suchen in der Gruppe gemeinsam nach einem Ersatztermin. Falls dies nicht möglich ist, so werden mögliche bereits überwiesene Kursgebühren selbstverständlich zurückerstattet.
4. Anmeldung: Wie komme ich in die Gruppe?
Wie melde ich mich an?
Die Anmeldung ist hinter dem Button bei "18-99" "Bühnenluft schnuppern?" zu finden. Einfach drauf klicken oder dem Button "View" folgen:
Sobald die Mindestanzahl an TeilnehmerInnen erreicht ist, ist Anmeldeschluss. Je nach Anmeldezahlen wird dieser bei Zeiten mitgeteilt.
Wie viele Plätze gibt es?
Die Mindestanzahl an TeilnehmerInnen beträgt 10, die Maximalanzahl der TeilnehmerInnen hängt mit der aktuellen Raumgröße zusammen und beschränkt sich probeweise auf 13.
Was geschieht wenn die Mindestplätze in der Gruppe nicht belegt
sind?
Dann wird der Kursbeginn möglicherweise verschoben, in jenem Fall wirst du per Mail über den neuen Start informiert!
Was passiert, wenn die Gruppe schon voll ist oder ich nach Kursbeginn
dazukommen möchte?
Wenn der Kurs voll ist, nehme ich dich gerne auf die Warteliste auf. Eine Aufnahme kann erfolgen, wenn eine Person im laufenden Kurs aus der Gruppe aussteigt. Die Aufnahme geschieht in Reihenfolge der Warteliste und hängt ebenso davon ab, wie weit der künstlerische Prozess der Gruppe fortgeschritten ist. Ebenso auch die Aufnahme zu einem späteren Zeitpunkt nach Kursstart.
Gibt es eine Probezeit?
Ja, es gibt von mir ein sog. "Bühnenschnuppern". Dies ist der erste gemeinsame Termin, der von mir an dich kostenlos angeboten wird. Du bezahlst für den ersten Termin nichts.
Siehe auch Bereich "18-99" "Bühnenluft schnuppern":
Nach dem "Bühnenschnuppern" zahlst du den regulären Preis für Raummiete und theaterpädagogischen Aufwand pro Monat. Alles nähere zu den Teilnahmegebühren unter dem Bereich "Entgeltlich" oder dem Button "View" folgend.
Was muss ich bei Kündigung meiner Teilnahme beachten?
Nach dem "Bühnenschnuppern" wird ein Kursvertrag für die Untergruppe "18-99" des "Theatro Harlecchino" geschlossen, als Jahreskurs. Folglich beschränkt sich die Dauer des Vertrages auf ein Jahr bzw. auf das, zu Beginn des Kurses besprochene, Enddatum.
Eine ordentliche Kündigung für diese Laufzeit ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Unberührt bleibt das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund. Ob ein solcher Grund vorliegt, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls.
Die Kündigung muss in Textform z.B. per E-Mail erfolgen.
5. Kosten: Wieso, weshalb, warum... Kursgebühren?
Wie viel kostet der Kurs?
Die Kursgebühr beträgt monatlich: 15 € Raummiete + 40 € Teilnahmegebühren. Ergebniss: 55 €.
Die Kursgebühr wird für die Dauer des Jahreskurses erhoben, das Enddatum wird zu Beginn des Kurses in der Gruppe festgelegt. Näheres zur Erhebung von Kursgebühren s. u.
Siehe auch Bereich "18-99" "Bühnenluft schnuppern?":
Grundsätzlich sind Ermäßigungen für den Jahreskurs nicht angedacht.
Bist du aber StudentIn, Auszubildende/r, RentnerIn etc., beziehst Wohngeld oder kommst aus einer fianziell schwierigen Lage, dann sprich mich an. Gemeinsam erörtern wir, welche Möglichkeiten offen stehen.
Warum kostet dein Jahreskurs?
Im Landkreis gibt es viele ehrenamtlich getragene Theatergruppen und kulturelle Angebote, die häufig kostenlos oder sehr günstig zugänglich sind. Sie sind ein wichtiger Teil des kulturellen Lebens und ermöglichen vielen Menschen den Zugang zum Theaterspielen.
Meine Kurse sind anders organisiert. Es handelt sich um professionell vorbereitete und angeleitete theaterpädagogische Angebote. Zur eigentlichen Kurszeit kommen unter anderem die Planung sowie Vor- und Nachbereitung, Raummiete, Versicherungen, Materialien, Öffentlichkeitsarbeit und weitere laufende Kosten hinzu.
Hinzu kommt, dass eine professionelle theaterpädagogische Ausbildung mit einem erheblichen mehrjährigen zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden ist (siehe dazu näher bei "Sonstiges": „Was bedeutet „Theaterpädagogin BuT®“?).
Ein Kursabend ist daher nur der sichtbare Teil der Arbeit.
Siehe auch Bereich "18-99" "Bühnenluft schnuppern?":
Worin liegt der Unterschied zwischen deiner Arbeit und kostenlosen
Theatergruppen?
Meine Arbeit setzt einen anderen Schwerpunkt.
Im Mittelpunkt steht Theater mit allen Sinnen zu erleben, d.h. dein Körper, der Raum und die anderen TeilnehmerInnen werden im ästhetisch künstlerischen Prozess erforscht. Was kann eine Gruppe darstellen, was eine einzelne Person? Wie fühlen sich Stimmungen im Körper an? Wie schlüpft man in unterschiedliche Rollen oder gar Epochen? Was braucht man um eine Rolle nicht nur lose vom Blatt wegzulesen, sondern zu "seiner Rolle" werden zu lassen? - Kurz gesagt, wie spreche ich mich nicht nur einfach "in die Rolle" sonder wie "fühle" ich sie.
Bei mir wird Theater zum Erlebnis für die ganze Gruppe: Theaterpädagogische Übungen stärken dein Selbstbewusstsein, Fördern eigene Kreativität und Selbstvertrauen in Improvisationen zu gehen, stärken das Gemeinschafts- und "Wir-Gefühl" von dem letztendlich eine gute Theatergruppe lebt. Es steht nicht von vornherein die Erarbeitung eines Stückes im Vordergrund, sondern der künstlerische-ästhetische Prozess dahin. Es entstehen eigene Texte und Figuren aus der Gruppe heraus - eine Inszenierung, die durch dein individuelles mitwirken lebendig wird! Denn die berühmte "Schreibfeder" liegt in deiner Hand, das Drehbuch schreibst du, als Teil der Gruppe, als Teil des "Theatro Harlecchino".
Der Unterschied zu ehrenamtlichen, "normalen" Theatergruppen liegt daher nicht, am Ende immer eine Aufführung vorzuzeigen - das zeigen die meisten von uns - sondern darin, wie der Weg dorthin gestaltet wird. Lebendig, einzigartig, nah.
6. Qualifizierung: Was kann die Kursleitung?
Was bedeutet "Theaterpädagogin BuT ®"?
Theaterpädagogin BuT® ist eine vom Bundesverband Theaterpädagogik e. V. anerkannte Qualifikation.
Die vollständige Weiterbildung dauert in der Regel berufsbegleitend vier Jahre und umfasst mindestens 1.700 Unterrichtseinheiten.
Je nach Schulungsinstitut kostet die Weiterbildung rund 10.000 €.
Voraussetzung für die Weiterbildung ist eine abgeschlossene pädagogische oder therapeutische Berufsausbildung, eine staatlich anerkannte künstlerische Ausbildung, ein einschlägiges Studium oder eine einschlägige mehrjährige Vollzeittätigkeit.
Die Weiterbildung verbindet künstlerische, pädagogische, methodische und theoretische Inhalte. Dazu gehören unter anderem Schauspiel, Improvisation, Regie, Dramaturgie, Theatervermittlung, Gruppenleitung, Theater- und Kunsttheorie sowie die Planung und Durchführung eigener theaterpädagogischer Projekte. Darüber hinaus sind praktische und theoretische Leistungsnachweise sowie Abschlussprüfungen zu erbringen.
Die Qualifikation geht damit deutlich über eigene Theatererfahrung hinaus. Sie bereitet darauf vor, Theatergruppen fachlich anzuleiten und künstlerische Prozesse sinnvoll aufzubauen.
Wirken deine Ausbildung als Erzieherin und dein Studium als Sozial-
pädagogin sich auf den Kurs aus?
Gruppendynamische und sozialpädagogische Prozesse zu erkennen, analysieren und bewerten fällt als Erzieherin sowohl auch als Sozialpädagogin nicht aus. Meine umfassenden Kenntnisse z.B. in der Entwicklung von Gruppenphasen und sozialen Gefügen, der zwischenmenschlichen Kommunikation, Begleitung von Entscheidungsprozessen, Unterstützung bei Lösungsfindungen, Beratung beim adequaten Einsatz von Stärken und Ressourcenfindung wirken sich überall dort aus, wo ich mit Menschen arbeite. Daher auch in meiner Leitungsrolle als Theaterpädagogin.
Obwohl Theaterpädagogik sowie Sozialpädagogik Schnittstellen zur Psychologie aufweisen, dient diese Gruppe nicht als therapeutische oder sozialpädagogische Maßnahme, sondern verschreibt sich voll und ganz theaterpädagogischen, künstlerischen und ästhetischen Zwecken.
Hast du in der Vergangenheit selbst Theater gespielt oder Gruppen
angeleitet?
Ja, ich blicke auf langjährige Spielerfahrung im Generationenspielclub Ingolstadt zurück sowie der theaterpädagogischen Anleitung einer Erwachsenen- und Kindergruppe.
Näheres zur Spielerfahrung:
Ich habe noch Unsicherheiten und Klärungsbedarf...
Dann schicke mir eine Brieftaube (oder Briefeule) - je nach bevorzugtem Postversand ;-) - (Mail) und ich melde mich schnellstmöglich bei dir zurück, auch mit der Option eines Telefonates.
Manches klingt auf einer Website plump und wenig lebendig, als in einem direkten Gespräch.